2013

 Einsatzfahrzeug für HvO Gruppe:

Am 26. Oktober 2013 um 14:00 Uhr wurde unser HvO Einsatzfahrzeug in einer kleinen Feierstunde offiziell  in Dienst gestellt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren Gästen die unserer kleinen Feierstunde beigewohnt haben.
Ein besonderer Dank gilt Hr. Pfarrer Hirsch und Hr. Pfarrer Brauchle für Gottes Segen und unserem
Bürgermeister Hr. Dr. Alexander Eger für die anerkennden Worte sowie der Spende für unsere Sache.

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Bilder: DRK St. Leon / Michael Hartmann

 

Bürgermedaille in Silber für unseren 1. Vorsitzenden Herbert Hartmann

 

Ehrung des Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Herbert Hartmann durch den Bürgermeister. Voraussetzung für die Verleihung der Ehrenmedaille in Silber ist nach der Ehrenordnung der Gemeinde eine 20 jährige Mitgliedschaft im Gemeinderat – alternativ werden mit dieser Ehrung aber auch Bürger und Persönlichkeiten ausgezeichnet, „die sich auf andere Weise in besonderem Maße um die Belange der Gemeinde oder das örtliche Gemeinschaftsleben verdient gemacht haben“.
Dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, entschied einerseits der Gemeinderat im November des zurückliegenden Jahres, andererseits rechtfertigt der Blick in den Lebenslauf von Herbert Hartmann diese Entscheidung : Ein Jahr nachdem Herbert Hartmann nach St. Leon gezogen war besuchte er im Jahr 1966 gemeinsam mit seinem Schwiegervater einen Erste-Hilfe-Kurs der ansässigen DRK Ortsvereins – dort hinterließ er wohl einen so positiven Eindruck, dass er sogleich als Mitglied angeworben wurde und ab 1967 selbst Kurse für Helfer und im Bereich des Erwachsenenbildung leitete – ein Ehrenamt, dass er ganze 41 Jahre, bis zum Jahr 2008, bekleidete. Von 1970 bis 1972 war er stellvertretender Bereitschaftsleiter, übernahm das Amt des Bereitschaftsleiters schließlich 1972 und füllte diese „Amtsbezeichnung“ 25 Jahre lang mit Leben, etwa durch die Weiterentwicklung und den Ausbau des Bereitschaftsdienstes. Im Jahr 1997 wählte der Ortsverband  Herbert Hartmann schließlich zum ersten Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins St. Leon, das er bis heute ausfüllte, inzwischen 16 Jahre. In der Summe also fast 47 Jahre Vereinszugehörigkeit, 43 davon in leitender Funktion, ein starkes Engagement dass bereits 1987 mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg honoriert wurde, wodurch der Geehrte aber keineswegs müde wurde, neue Projekte anzugehen.
So wünschte sich Dr. Eger im Rahmen seiner Laudatio auch, dass die Ehrung ein Ansporn sein solle, weiterhin aktiv die Geschicke des Ortsvereins zu begleiten. Weiterhin bezeichnete er die Würdigung als eine Auszeichnung an den gesamten Ortsverein und die DRK-Bereitschaft St. Leon, die Entscheidung des Gemeinderats drücke auch die Verbundenheit und den Dank der Gemeinde gegenüber den Rettungskräften vor Ort aus. Direkt an Herbert Hartmann gerichtet formulierte er ein  „ganz großes Dankeschön“ für dessen zahlreiche Aktivitäten.  Mit einem Blumengruß bedankte sich der Bürgermeister auch bei Hannelore Hartmann, die ihren Ehemann über all die Jahre unterstützt hat und ebenfalls seit Jahrzehnten Mitglied des DRK St. Leon ist.
Der stolze Medaillenträger dankte seiner Familie und den Kameradinnen und Kameraden des  DRK St. Leon für ihre langjährige Unterstützung und ihr Verständnis, sowie dem Bürgermeister für die Würdigung.  
Über sein eigenes Wirken spricht er nur bescheiden: „Ich hätte selbst nie gedacht, dass es so eine lange Zeit wird“.

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Bildquelle: Theo Vetter

 

 Sart HvO System beim DRK St. Leon:

HvO steht für „Helfer vor Ort“, ein Dienst des DRK dessen Zielsetzung es ist, eine bessere Erstversorgung der Gemeinden sicherzustellen. Zwar ist in St. Leon-Rot durch den Notarztstandort in Walldorf beziehungsweise die Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes in Wiesloch die medizinische Notfallversorgung sichergestellt. Dennoch kann es beispielweise durch Verkehrs-probleme, mehrere zeitgleiche Einsätze oder schlechte Witterungsverhältnisse dazu kommen, dass sich das Eintreffen der Rettungskräfte verzögert. Oft entscheiden jedoch die ersten Minuten nach einem Unglücksfall über die Heilungschancen eines Notfallpatienten. Dieses kritische Zeitintervall versuchen die „Helfer vor Ort“ zu überbrücken. Die HvO Gruppe wird zeitgleich mit den Rettungskräften durch die Leitstelle in Ladenburg per „Piepser“ alarmiert. Mit einer Notfallausrüstung, die z.B. eine mobile Sauerstoffversorgung und einen Defibrilator enthält, suchen die eigens dafür ausgebildeten DRK-Mitglieder vor Ort den Unfall auf und stellen die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungswagens oder Notarztes sicher. Gleichzeitig kann auf diese Weise gegebenenfalls erforderliche Verstärkung frühzeitig angefordert werden.

Mit nunmehr 19 HvO Gruppen nimmt etwa die Hälfte der im Landkreis vertretenen Ortsvereine an diesem neuen Angebot des DRK teil. In St. Leon sind 3 Gruppen mit je 3 Mitgliedern für den Bereitschaftsdienst im wöchtentlichen Wechsel verantwortlich, insgesamt stehen 10 ausgebildete ehrenamtliche Helfer unter der Führung von Bereitschaftsleiter Michael Hartmann zur Verfügung. Die Kosten für den Einsatz trägt der DRK-Ortsverein (dazu sind Spenden herzlich willkommen).

Vorteile des HvO-Systems:

  • Schnelle, lebensrettende Hilfe durch kurze Anfahrtswege und Ortskunde
  • Frühzeitige Lagemeldung und evtl. Nachalarmierung (z.B. Notarzt)
  • Qualifizierte Hilfe durch erfahrene Helfer und umfangreiche Ausrüstung ( unsere Helfer verfügen über die Ausbildung zum Sanitäter bzw. zum Rettungsassistenten.)

Wie finanziert sich das HvO-System?

  • Die Helfer leisten den Dienst rein ehrenamtlich in ihrer Freizeit
  • Für den Patienten entstehen keinerlei zusätzliche Kosten!  ( die Kassen sehen hierfür übrigens keinerlei Anlass zur Unterstützung! )
  • Die Kosten für die Ausbildung, Ausrüstung und Materialien  muß der jeweilige DRK Ortsverein selbst tragen.
  •          somit sind wir auf Spende  angewiesen!

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Bildquelle: Theo Vetter

 

 

Sanitätsdienst-Fortbildung beim DRK St. Leon

Am Samstag den 02.02.2013 fand in und rund um die Räumlichkeiten des DRK St. Leons eine, im Rahmen der Tätigkeit im Sanitätsdienst, den Einheiten des Katastrophenschutzes, sowie sonstigen Gruppierungen des DRK wie zum Beispiel Helfer-vor-Ort (HvO), Einsatzgruppe Brand (EG-Brand), sowie Einsatzgruppe Betreuung (EG-Betreuung), erforderliche
Aus- und Weiterbildungs-veranstaltung statt.
Ziel dieser Veranstaltung war einerseits das bereits in der Sanitätsausbildung, die Voraussetzung für die Teilnahme ist, erlernte aufzufrischen, anderseits Neuerungen, sowie Vertiefung in spezielle Notfallmaßnahmen vermittelt zu bekommen.

Teilgenommen haben neben der Bereitschaft St. Leon auch Kameradinnen und Kameraden unserer befreundeten Bereitschaften aus Leimen und Walldorf, mit denen wir, vor allem im Bereich des Katastrophenschutzes, oft und eng zusammenarbeiten, auch Kameraden aus den Bereitschaften Rauenberg und Sandhausen trainierten mit uns.
Aufgrund der großen Teilnehmerzahl mussten die Teilnehmer in Gruppen gesplittert werden, die fünf verschiedene Stationen abarbeiten mussten.

An der ersten Station ging es um die Reanimation:

SAN-FO-13 SAN-FO-17

An dieser Station wurde durch unseren Kameraden Jörg Pöhlmann aus Walldorf, der auch die Gesamtleitung der Veranstaltung trug, eine Auffrischung in Sachen Wiederbelebung vermittelt. Hierbei arbeiteten die Teilnehmer mit einem AED, also einem Automatischen Externen Defibrillator.
Außerdem führten die Teilnehmer mit einem so genannten Larynxtubus die Intubation durch und konnten mit Hilfe eines Beatmungsbeutels eine gesicherte Beatmung durchführen.

An der zweiten Station konnten die Helfer unter der Leitung unseres Kameraden aus Walldorf, Thorsten Antritter, den Umgang mit Spritzen, Nadeln, Infusionen, Medikamenten, sowie mit Blutzucker-Messgeräten üben.

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Unser Kamerad und Lehrrettungsassistent aus Leimen, Walter Thien, der jahrelang hauptamtlich im Rettungsdienst und auf der damaligen Leitstelle in Heidelberg tätig war, erarbeitete mit den Teil-nehmern die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst.
Hier wurde vor allem das Assistieren bei der endotrachealen Intubation, die nur dem Notarzt oder dem Rettungsassistenten obliegt.

In der vierten Gruppe wurde durch den Kameraden Matthias Frick, Lehrrettungsassistent und Bereitschaftsleiter aus Leimen, der Umgang mit dem Demandventil, dem PEEP-Ventil und den verschiedenen Beatmungstechniken.

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An dieser Stelle möchten wir noch einmal ganz herzlich den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Walldorf für die tolle Zusammenarbeit danken, und hoffen auch in der Zukunft auf ein so gutes Miteinander!

 

Ein Dank auch an alle unsere Ausbilder aus Walldorf, Jörg Pöhlmann und Thorsten Antritter, aus Leimen, Matthias Frick und Walter Thien, sowie aus St. Leon, Michael Hartmann.

 

Ein besonderer Dank gilt auch unserem Mitglied Herbert Hofmann und seiner Frau Ria, die für das leibliche Wohl aller Beteiligten sorgten.

Danken wollen wir natürlich auch den Teilnehmern, für den reibungslosen Ablauf, das Engagement, sowie die Motivation und Wissbegier altes Wissen aufzufrischen und neues Wissen sich anzueignen.
Ein weiter Dank gilt dem Obst und Spargelbauverein St. Leon für die Überlassung der Pakplätze und der Freifläche an der Spargelhalle.

Wir haben uns weitergebildet, um den Menschen in Not noch besser helfen zu können, frei nach dem Leitsatz des Deutschen Roten Kreuzes:

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

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